Fotoreise Oman 2023

Ein persönliches Highlight, ist für mich die Fotoreise in den Oman. So freute ich mich schon über das Jahr, auf die 16 Tage mit bzw. für BEDU Expeditionen in Oman mit den wilden, zerklüfteten Landschaften ebenso wie auf die Gastfreundschaft entlang von Sindbads abenteuerreichen Küsten.

Im Oktober, während ich mit Thürmer Tours in Rom (Rom – die ewige Stadt) auf Motivsuche war, kam die Anfrage, ob ich für organisatorisches vor Ort etwas früher anreisen kann. Gesagt getan, einen Tag nach meiner Vernissage (Küste & Alpen) im Fuji-Store in Nürnberg ging es mit der Nachtmaschine von München nach Muskat. Von dort im Anschluss nach Nizwa (mit seiner historischen Altstadt und dem Fort) ins Landesinnere und am nächsten Tag auf der Muskat-Salala-Road in den Süden ans Arabische Meer.

Am Samstagvormittag geht es schließlich offiziell in Salala am Flughafen los. Während die Teilnehmenden den Sicherheitsbereich verlassen, beginnt das Raten bei Henning, Chris und mir: Hennig führt für BEDU die Wanderreise in der Wüste, Chris und ich betreuen die Fotogruppe. Schnell wird anhand des Rucksacks identifiziert, wer welche Reisenden begrüßt. Als alle Teilnehmenden eingesammelt sind, machen wir uns auf den Weg zum Hotel. Das Hotel, übrigens mit Zufahrt über den Strand – folglich ein sehr kurzer Weg, wenn es in der Ruhepause zum Baden geht…

Am darauffolgenden Morgen nutzen wir die Morgensonne und fahren über die Klippen von Taqa an die Ausgrabungsstätte ‚Khor Rori‘ mit dem archäologischen Museum (Sumhuram Archaeological Gallery). Ein Stück weiter in Mirbat durchstreifen wir die Gassen der Altstadt mit ihren Wohnburgen um anschließend am Hafen die Fischerboote in Szene zu setzen. Nach dem Mittagessen nehmen wir wieder Kurs auf Salala, wobei wir noch einen Abstecher ins Wadi Darbat einlegen. Die späteren Nachmittagsstunden verbringen wir mit einer Badeeinlage und Packen im Hotel.

Aufbruchstimmung – Montagmorgen beladen wir nach dem Frühstück die Toyota Land Cruiser. Bevor wir starten ein Briefing, dazu wird die Karte an der Fahrertür eingeklemmt und die vorgesehene Route mit anvisierten Stopps besprochen. Während die Karte eingerollt wird, ein letztes Mal Hände waschen (die arabische Umschreibung für einen Toilettengang) in zivilisierter Umgebung, persönliche Trinkflaschen auffüllen – Abfahrt!

Wir passieren das Stadtzentrum von Salala und halten auf Mughsail Beach zu, dass wir nach gut einer Stunde Autofahrt erreichen. Der Strand mit seinem höhlenartigen Überhang ist während des Monsuns im August ein beliebtes Reiseziel in der arabischen Welt. Für uns, als Europäer nur schwer vorstellbar, einen zu bereisen um den Regen zu genießen. Eine weitere Attraktion sind die ‚blowhols‘ entlang der Felsenküste. Auf beeindruckende Fontänen warten wir allerdings vergebens zu dieser Jahreszeit. Hier braucht es schon einen ordentlichen Wellengang, eben wie im Monsun.

Weiter geht es durch die steilen Täler des Dhofar-Gebirges in Richtung Westen. Waren wir gerade noch auf Meereshöhe, genießen wir zwischenzeitlich den Tiefblick aus gut 500 m über dem Meer. Für unseren Mittags-Snack steuern wir Fazayat Beach an, den wir über eine steile, staubige Schotterpiste erreichen. Für mich ein Wiedersehen nach zehn Jahre, 2013 haben wir hier auf dem Rückweg aus der Wüste übernachtet. Heute bleibt uns neben dem Mittagessen Zeit für ein Bad und einige Aufnahmen.

Wieder auf der Asphaltstraße (auf 500 m über dem Meer) angekommen fahren wir weiterhin bergauf in Richtung Westen. Zwischenzeitlich haben wir die 1.000 m Marke überschritten und biegen ca. 40 km Luftlinie vor der Grenze zum Yemen rechter Hand auf eine Schotterpiste ab. Im stetigen auf und ab durchqueren wir eine Vielzahl von Wadis, mit wild zerklüfteten Felswänden. Nach gut zwei Stunden Schotterpiste erreichen wir unseren ersten Übernachtungsplatz abseits der Zivilisation. Ein Stück neben der Piste schlagen wir in einer breiten Schlucht unsere Zelte auf. Während sich die Teilnehmer häuslich in ihren Zelten einrichten, bereitet Chris unser erster Fahrer und organisatorischer Guide nach einer Kaffeerunde das Abendessen (ich bin immer wieder überrascht, was er Leckeres aus seinen Materialkisten über die kommenden Tage zubereitet). Während der volle Mond die Nacht samt näherer Umgebung hell erleuchtet, genießen wir das Knistern des Lagerfeuers.

Nach dem Frühstück räumen wir das Camp und brechen nach dem obligatorischen Briefing auf. Wir folgen der Piste, streifen kleinere Ortschaften inmitten von Stein, Fels und Sand. Mal folgen wir einer Piste, dann rollen wir wieder auf Asphalt. Doch das nicht allzu lange, denn hinter Methane verlassen wir endgültig die befestigte Straße und tauchen ein in die Rub al-Khali – die größte Sandwüste der Erde. Bleiben wir gleich bei einem weiteren Superlativ: wir folgen einer Spur im Sand und erreichen die angeblich größte bzw. höchste Düne der Welt »Ramlet Jedelah«. Fotografisch wenig reizvoll durchqueren wir nach einem kurzen Fotostopp kleinere Dünentäler und quartieren uns für die Nacht erhöht auf einem Plateau zwischen zwei großen Dünen ein.

Kaum dass die Zelte stehen, der erste Kaffee im Schatten der Fahrzeuge genossen wird, starten wir mit der Kamera unsere Erkundungstour. Mit voller Fotoausrüstung auf dem Rücken sowie dem Stativ in der Hand ziehen wir los. Dabei hielt sich unser Aktionsradius noch sehr verhalten um unser Camp herum. Hintergrund für diesen eng gefassten Raum, in dem wir uns bewegten, ist die Tatsache, dass wir uns die Dünen für den nachfolgenden Sonnenaufgang nicht mit Fußspuren zertrampeln woll(t)en. Eine Herausforderung die uns in den folgenden Tagen stets begleitete.

Wo Licht, das ist auch Schatten – das trifft auf Wüstenregionen eher ‚nur‘ bedingt zu, zumindest über die Tagesstunden, wenn die Sonne hoch am Horizont steht. Umso mehr freuen wir uns in den späten Nachmittags- wie auch den frühen Morgenstunden über die Schatten in den Senken und Mulden. Sie laden ein zum Experimentiren und Spielen mit Licht und Schatten. Gleiches gilt übrigens auch für den Sand, der mit der tieferstehenden Sonne an Leuchtkraft gewinnt und sich in unterschiedlichsten Farbtönen vor uns ausbreitet.

Mit der Dunkelheit fanden wir wieder zum Lager und schmieden beim Abendessen Pläne für die hell erleuchtete Mondnacht. Angedacht waren Sternenbildern und die Milchstraße, die wir dann allerdings verschieben mussten. Das Licht des abnehmenden Mondes tauchte die Wüste in gedämpftes, unwirkliches und dennoch beeindruckendes Licht. Im Gegenzug verbannte das Mondlicht jedoch die Sterne vom nächtlichen Himmel.

Um die kurze Morgendämmerung voll auszukosten, klingeln die Wecker rundum im Camp noch in finsterster Nacht. Auch wenn die Wegstrecken zu den morgendlichen Spots eher kurz ausfallen, müssen wir doch erst noch die Düne oder auch Dünen erklimmen. Bei unserer ersten Wüstennacht fällt der Aufstieg dabei mit ca. 45 bis 50 Höhenmeter noch eher gering aus.

Wieder am Zelt-Camp angekommen, entwickelt sich schnell ein feststehender Ablauf: Frühstücken, Zelte abbauen, Wasser fassen, Fahrzeuge packen und bevor wir aufbrechen unser Briefing. Unterwegs stoppen wir für spontane Eindrücke, beispielsweise besonders schön geschwungene Dünenkämme, die wir auf unserer Route parallel zur saudi-arabischen Grenze entdecken. Neben den freiwilligen Stopps zum Fotografieren oder auch Duschen an den artesischen Brunnen, gesellen sich auch immer wieder unliebsame Zwangsstopps. Dann heißt es in der Regel die Schaufeln auspacken, um eines der Fahrzeuge aus dem Sand zu befreien. Ähnlich wie im Winter der Schnee in heimischen Regionen mit zunehmenden Tagestemperaturen sulzig wird, so wird auch Sand weicher im Tagesverlauf und verliert an Tragkraft. Daher kommen neben den Schaufeln gelegentlich auch der Bergegurt oder die Sandbleche zum Einsatz. Noch ein Wort zu den artesischen Brunnen: Nicht alle durch das Petroleum Development Oman kurz PDO beauftragten Probebohrungen verlaufen erfolgreich bzw. stoßen auf Öl oder Gasvorkommen. Manchmal sind es auch, trotz modernster Technik und Vorhersagen unterirdische Wasserreservoir auf die man dann vor Ort stößt. Diese werden anschließend mit einem Ventil bzw. Schieber versehen und dienen einheimischen Hirten als Quelle. Oder auch Touristen als erfrischende Dusche, wobei erfrischend sich auf die reinigende Funktion bezieht und weniger auf die Wassertemperatur. Diese liegt ca. bei 40 °C.

Nach der sechsten Nacht im Gelände heißt es Abschied nehmen von der Rub al Khali. Auf der Höhe von Almnadr stoßen wir auf die Piste und folgen ihr bis nach Maqshin. Nach dem wir die Fahrzeuge versorgt haben (Tanken und die Reifen wieder mit Hilfe des Kompressors asphaltstraßentauglich aufpumpen), geht es zum Mittagessen in eines der Roadhouses. In den Nachmittagsstunden erreichen wir über die Muskat-Salala-Road die Provinzhauptstadt Haima. Im Hotel angekommen, genießen wir die Vorzüge der Zivilisation, versuchen uns wie die Ausrüstung zumindest im Ansatz zu entsanden, während die Akkus an den Ladegeräten hängen. Nach der ausgiebigen Dusche statten einige der Männer dem hiesigen Barbier einen Besuch ab – eine Wohltat. Allerdings stellen wir uns die Frage, wer auf die Idee gekommen, dass sich die Futzelhaare in den Ohren mit Heißwachs entfernen lassen. Mit Stirnrunzeln beäugten wir das Werbeversprechen, dass dieses Verfahren auch mit Achsel- und Brusthaaren erfolgreich angewendet wird. Zum Abendessen geht es in ein pakistanisches Restaurant in der Nachbarschaft. Wer persönlichen Nachschub an Nüssen, Trockenfrüchten und Getränken benötigt schlendert noch durch den Supermarkt auf dem Weg ins Hotel. Ansonsten gilt es die Datensicherung anzulegen ebenso muss wieder alles Sand- und Staubsicher verpackt werden.

Nach dem Frühstück werden die Fahrzeuge erneut voll aufgepackt. Die Lebensmittel- und Wasservorräte wurden bereits am Vorabend aufgefüllt, ebenso die Benzinvorräte. Nach gut zweieinhalb Stunden Fahrt erreichen wir die al-Huqf unsere zweite Wüstenfahrt. Die al-Hupf ist eine Steinwüste die sich in einer Ebene auf ca. 500 × 300 km zwischen dem Arabischen Meer und der Rub al-Khali im Landesinneren ausbreitet. Ihre Besonderheit, ist eine Riff-Kante die sich auf einer Länge von ca. 240 km erstreckt. Dabei erreicht sie eine Höhe von bis zu 50 m über der Ebene und birgt nicht selten bizarr von Wind und Wetter über die Zeit geformte Felsen sowie Überhänge.

Wir legen zwei Übernachtungen in der Huqf ein. Verzieren in der ersten Nacht kleinere Felsen von Sand um spielt unser Camp, erwarten uns am Tag drauf majestätisch emporragende Felsenwände, wie auch Riff-Bänke aus versteinerten Rudisten (kelchförmige Muscheln, eine ausführliche Beschreibung, findet sich im Jahresbericht 2016, Nr. 45 auf den Seiten 43 bis 48 der Freunde der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Historische Geologie München e.V. ) entlang dieses ehemaligen Riffs aus der Kreidezeit. Der zusehends abnehmende Mond hat zwischenzeitlich auch wieder den Blick auf die Sterne freigegeben, so dass wir in der zweiten Übernachtung ein nächtliches Shooting mit Blick auf die Sterne einplanen. Im Fokus stehen dabei die Sternenbahnen.

Während wir gen Norden zum Ausgang der Steinwüste fahren, passieren wir Steinformation an Steinformation an der zusehends schrumpfenden Riff-Kante. Chris hat noch einen linken Schlenker parat, wir biegen ein in einen kleinen Kessel mit Überhängen und freistehenden Felsen. Ein scheint, als würden wir uns in einer Parallelwelt bewegen – solch bizarre Formen, die wechselnden Farben – beeindruckend! Je weiter wir nach Norden kommen um so mehr schwindet die Riff-Kante und wir stehen bzw. fahren wieder in der Ebene.

Die staubige Piste, der wir nun wieder folgen, endet ein ganzes Stück südlich von Adam auf der Muskat-Salala-Road. In Adam angekommen, nutzen wir die Gelegenheit zum Tanken und für ein Mittagessen einem der anschließenden Roadhouses. Während sich die einen auf den ‚frischen‘ Fisch stürzen, entscheiden sich andere klassisch für Rindfleisch oder bleiben bei Gemüse. Weiter geht es auf der Asphaltstraße in Richtung Zivilisation. Doch bevor wir unsere Unterkunft ansteuern, legen wir einen Fotostopp in Manah, südlich von Nizwa gelegen ein. Hier besuchen wir die größte erhaltene Lehmstadt des Oman ‚al Bilaad Historical Village‘. Die kleine in sich geschlossene Museumsstadt wurde erst vor kurzem eröffnet und bietet einen faszinierenden Einblick in die hiesige Wohnkultur vor dem Einzug des, nach unseren Maßstäben Modernen. In den kleinen Häusern, die häufig Wohnburgen im städtischen Kleinformat gleichen sind häufig noch die von Ruß geschwärzten Wände sichtbar.

Kurz nach dem Museumsbesuch erreichen wir unsere Unterkunft, die Tanuf Pool Villas nahe Bahla. Luxus pur nach den Zeltnächten. Wie der Name bereits verrät, hat jedes kleine Apartment seinen eigenen Pool mit Gegenstromanlage sowie einen Flecken Kunstrasen als Liegewiese.

Nach dem wir uns während unserer Wüstentage an die reduzierten Reize, sprich Möglichkeiten der Ablenkung bzw. Dinge an denen sich das Auge festhalten konnte, gewöhnt hatten, werden wir jetzt förmlich überrollt von kulturellen Eindrücken. So entfliehen wir der Kultur bereits am darauffolgenden Morgen: Aufbruch ist um 04:30 Uhr, Ziel ist das Bergplateau Al Hayl mit dem ‚Jebel Shams View Point‘, gegenüber des höchsten Bergs des Oman – den Jebel Shams. Sein Gipfel liegt knapp über der dreitausend Metermarke. Zwischen dem Aussichtspunkt und dem Gipfel klafft die arabische Version des ‚Grand Canyons‘ auf. Der Talboden des zerklüfteten Wadi Ghul liegt über eintausend Meter unter dem Aussichtspunkt, vom Gipfel des Jebel Shams sogar ganze zweitausend Meter.

Nach dem Morgen-Shooting genießen wir die Aussicht und frühstücken im Schatten der Fahrzeuge. Bibberten wir gerade noch dick verpackt mit Mütze und Handschuhen, fällt jetzt mit der aufsteigenden Sonne Hülle um Hülle. Bis wir auf der steilen Piste ins Tal die Abzweigung in das Wadi Damm erreichen, halten wir für einen Blick auf den Jebel Misht (seine geraden Felswände sind in unter Sportkletterern weltbekannt). Am Talgrund zum Ende des Wadis erreichen wir Al Ayn. Der Ort ist bekannt für seine sogenannten Bienenkorbgräber. Die steinernen Grabkammern werden nach unserer Zeitrechnung auf 3.100 – 2.700 v. Chr. datiert.

Für ein Mittagessen stoppen wir bei einem uns vertrauten indischen Restaurant in Bahla. Die einen genießen, andere stellen fest, dass der Fisch am Vortag wohl doch nicht mehr sooo frisch war. So unerfreulich der Anlass ist, teilt sich die Gruppe. Die einen kurieren sich in der Unterkunft aus und sammeln neue Kräfte, für die anderen geht es weiter zu der ehemaligen Palastfestung Jabreen Castle aus dem 17. Jahrhundert.
Zurück im Luxus folgt eine erfrischende Abkühlung im Pool. Datensicherungen werden erstellt, Moskitos vernichtet und ehe wir uns versehen, ist es auch schon Zeit für das Abendessen. Davor gönnen wir uns einen Stadtbummel im Altstadtbereich der Oase Nizwa. Ich nutze den Gang über die verschiedenen Souks gerne um frische Gewürze, Datteln wie auch Weihrauch für zu Hause aufzufrischen. Im Anschluss an den Stadtbummel trifft sich, wieder vereint die ganze Gruppe zum Abendessen, das wir in einer Garküche gegenüber der Altstadt genießen.

Auch wenn unsere Heimreise näher rückt, besuchen wir vor der Rückfahrt nach Muskat in den Morgenstunden noch den traditionellen Viehmarkt in der Oase Bahla. Hier herrscht ein buntes Treiben in Festtagsgewändern. Väter haben ihre Söhne im Schlepptau, die Plätze vor dem Markt gleichen einem Sammelplatz für Pick-Ups aller Couleur. Auf den einzelnen Märkten der Innenstadt geht es friedlich drunter und trüber im Gedrängel.

Für uns heißt es jetzt, nach dem Frühstück den Weg nach Muskat einzuschlagen. Nein nicht auf der Schnellstraße, wir nehmen uns Zeit für den Weg durch die Berge! Dazu fahren wir hinauf zum Shorfet Al-Alamein (die Passhöhe liegt auf ca. 2.100 m). Von dort folgen wir der Piste durch das Wadi Bani Awf, bis wir ca. 40 km später wieder die Asphaltstraße erreichen.

In Muskat angekommen, gönnen wir uns nach einem Zwischenstopp im Hotel den Blick auf den abendlichen Palast. Unseren letzten Tag vor dem Heimflug, starten wir an der großen Sultan Qabus Moschee. Als einer der ersten Gäste betreten wir an diesem Morgen die Moschee mit ihrem umliegenden Landschaftspark. Tagsüber bleibt für die Teilnehmenden Zeit für den Souk oder auch einen Besuch bei LuLu. In der Zwischenzeit versorgen Chris und ich die Land Crusier – nach ca. 1.700 km durch Sand und Staub tut den Fahrzeugen eine Außen- wie Innenreinigung ganz gut.

Ein letztes Motiv bietet uns die königliche Oper in der Abenddämmerung. Noch einmal der Hauch von Märchen aus Tausend und einer Nacht…

Wie sich herausstellten sollte, war die Oper das ‚vorletzte‘ Motive. Kurzentschlossen brauchen wir am Tag unseres Rückfluges noch einmal in dunkelster Nacht an den Palast auf. Jetzt bot sich die Gelegenheit, in den Bogengängen ohne Menschen zu fotografieren. Zurück im Hotel, trafen wir uns allesamt am Frühstückstisch auf einen letzten Chai Karak.

Am Flughafen angekommen, trennten sich nach der Sicherheitskontrolle unsere Wege mit den Zielflughäfen Zürich, Frankfurt, München…