Fuji Erlebnistage 2026

Am letzten Juni-Wochenende lud der Nürnberger Fuji-Store zu den diesjährigen „Fuji Erlebnistagen“ die Fuji-Community in die fränkische Metropole ein. Zeigte sich der Sommer im Vorjahr 2025 von seiner eher kühlen Seite, wurden Besucher wie Akteure in diesem Jahr mit hitzigen Sommertemperaturen auf ihren unterschiedlichsten Foto-Walks beschenkt. Schatten und vor allem eine funktionierende Klimaanlage bot „dasPaul“ mit seinem Seminar- bzw. Vortragsraum als erfrischenden Rückzugsort. Hier trafen sich die Besucher zu den unterschiedlichsten Vorträgen.

Die handlichen Fuji-X-Systeme bieten sich als praktisches Handwerkszeug für die Street-Fotografie an. So konnten sich Interessierte auf den unterschiedlichen Foto-Walks mit Leihgeräten ausstatten und mit fachkundiger Begleitung an ihre Seite die Altstadt wie auch die Nürnberger Unterwelt erkunden. Mein Foto-Walk, konzentrierte sich auf die historische Stadtbefestigung im Osten der Altstadt. Bewusst systemunabhängig konzentrierten wir uns auf die Wahrnehmung bekannten Terrains, um dieses mit vielleicht unentdeckten Perspektiven zu erkennen. Während wir gemeinsam die Stadtlandschaft erkundeten, lag mein Fokus auf dem Erläutern von Perspektiven und Blickwinkeln, Herangehensweisen ebenso wie die Wahl der Brennweite, etc.

Bezüglich der oben erwähnten Vorträge, hier steuerte ich eine Reise durch Landschaften, die von Eis und Sand geformt wurden bei. Der Vortrag fand vor einigen Jahren seinen Ursprung im Rahmen der Augsburger Bewerbung für das UNESCO-Welterbe, unter dem Titel „Wasser formt Landschaft“. Seit dem Sommer 2019 mittlerweile zählt das Augsburger Wassermanagement, mit seinen bis zu 800 jährigen 22 EInzelobjekten offiziell zu den Kulturdenkmälern des UNESCO-Welterbes. Der Vortrag als solche bekam neben einem neuen Titelplatt auch einen neuen Titel und wächst seitdem beständig. Am Sonntagmittag nahm er sein Publikum, das sich über den kühlen Vortragsraum samt Kaltgetränk erfreute, mit auf eine abwechslungsreiche, wie auch erfrischende Landschaftsreise. Dabei galt es heimische Regionen zu entdecken, die ihr Relief durch die Eiszeit erhielten, ebenso wie Europas arktischen Sommer auf Spitzbergen mit einem Abstecher in isländische Gletscherhöhlen.

Weiter ging es durch wärmere Gefilde. Zwischen Mittel- und Rotem Meer führte die Bilderreise durch römische Ruinenstädte, in die Höhlenstadt Petra sowie das Wadi Rum, bekannt für seine Hollywood-Kulissen, wenn es auf den roten Planeten Mars geht. Im Sultanat Oman entdeckte das Publikum in den Dünen der Rub‘ al-Khali den absoluten Reizentzug sowie die gegensätzliche Reizüberflutung auf dem Souqs sowie in der überschwänglichen arabischen Architektur.

Ein kleines Bonuspack am Ende des Vortrages, ließ das Publikum trotz der kühlen Klimaanlage zumindest mental schwitzten. Die Dasch-e Lut im östlichen iranischen Hochland (ein ganzes Stück Landeinwärts, hinter der Straße von Hormus) gilt als der heißeste Ort der Erde. Hier auf dem nackten, leeren Plateau können Sie in den Sommermonaten Temperaturen von bis zu 78 °C begleiten. Da ist noch Luft nach oben, was die hitzigen Temperaturen im Verlauf der Erlebnistage anbelangt…

Nach dem Event ist bekanntlich vor dem Event – lassen wir uns überraschen, welche Witterung uns Mutter Natur für die Erlebnistage 2027 vorsieht.